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Gesellschaft für medizinische Information und Prävention

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Letzte Änderung:
09.04.2010

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Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Schaut man einmal über den Tellerrand, finden sich weltweit vergleichbare Probleme: Die WHO erwartete 56 Millionen Todesfälle für das Jahr 2005, davon 35 Millionen, d.h. 60% aufgrund von chronischen Erkrankungen. Führende Todesursache: Kardiovaskuläre Erkrankungen, das heißt Herz- und Hirninfarkte! (siehe Abbildung).
Die früher so gefürchteten Infektionserkrankungen rangieren abgeschlagen auf den hinteren Rängen mit 13%! Je nach Entwicklungsstand des Landes variieren natürlich die Zahlen. Bei den Industrienationen wie Deutschland bedingen Infektionskrankheiten und Verletzungen nur noch ganze 8,3% der Todesfälle. Die restlichen 91,7 % sind durch chronische Erkrankungen bedingt!

Ganz wesentlich ist jedoch die Aussage, dass sich etwa 60% der chronischen Erkrankungen vermeiden lassen. Das sind runde 20 Millionen Todesfälle jährlich! Nicht durch Medikamente oder aufwändige Operationen sondern nur durch einen gesunde Lebensweise!

WHO-Daten zur Todesfallstatistik 2005
WHO-Daten zur Todesfallstatistik 2005, Angabe in Millionen Todesfälle/Jahr.
(Tub. = Tuberkulose, Mal. = Malaria, Asth. =Chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Asthma)
CVE = Herz- und Hirninfarkte, Diab. = Erworbene Zuckerkrankheit, Diabetes mellitus)